Letzte Woche war eine Gruppe rumänischer Schulinspektoren bei der F+U in Heidelberg zu Besuch. Die Damen und Herren aus dem östlichen Rumänien arbeiten als Vermittler zwischen Schulen und staatlichen Stellen. Da das rumänische Bildungssystem künftig dezentraler gestaltet werden soll, interessierten sich die Gäste aus dem neuen EU-Mitglied vor allem für Aufbau und Funktionsweise des deutschen Bildungssystems. Die Reise nach Deutschland fand im Rahmen eines Leonardo da Vinci-Programms der EU statt.
Dr. Meinhart Horst und Christian Engel hatten dazu ein umfangreiches Programm zusammengestellt.
Am Montag erhielten die Rumänen eine Einführung in die Struktur des deutschen Bildungswesens. Nachmittags zeigte ihnen Dr. Horst das Heidelberger Privatschulcentrum und die Academy of Languages. Tiziana Abegg und Laetitia Daviet stellten anschließend ausführlich die in Heidelberg angebotenen Fremdsprachenberufe der F+U vor.

Dienstags besuchte die Gruppe die Schulungsräume der F+U in der Mittermaierstraße und in HD-Wieblingen. Hier standen ihnen Harald Fuchslocher und Klaus Zöbeley für alle Fragen zur Verfügung.
Die Einrichtungen der Handwerkskammer in Mannheim standen am Mittwoch ebenso auf dem Programm wie eine Hospitation im Unterricht der Academy of Languages. Auch die übrigen Tage waren mit Programmpunkten gut ausgefüllt: ein Besuch in der Berufsakademie Rhein-Neckar und die Besichtigung der Heidelberger Montessori-Schule.
Freitags war die rumänische Gruppe zu Besuch bei der F+U in Ludwigshafen. Dort erhielten sie einen Einblick in die Angebote und Aktivitäten dieser Einrichtung. Besonderes Highlight: Die Auszubildenden bereiteten extra ein Mittagessen für die Gäste zu.
Natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz. Begeistert war die Reisegruppe vom Essen im Vetters.
Am Ende des Besuchs stellten die rumänischen Schulinspektoren eine Kooperation mit der F+U in Aussicht.
Sonja Mohn


